Seit dem 1. Oktober, 0:00 Uhr, gilt der zweite Tankrabatt der Bundesregierung. Und er zeigt offenbar schon Wirkung: Nach der Steuersenkung um exakt 16,7 Cent pro Liter sind die Preise stark gesunken. Super E10 wurde am Donnerstagmorgen vielerorts für weniger als 2 Euro pro Liter angeboten. Nach dem Preissprung um 12 Uhr stiegen die Preise allerdings flächendeckend wieder stark an.
Über Sinn und Zweck des Tankrabatts ist viel gestritten worden – insbesondere stellt sich die Frage, wie lange die Steuersenkung bei weiterhin steigenden Preisen auf dem Weltmarkt überhaupt eine Wirkung entfalten kann (hier ein Kommentar).
Was Autofahrer jetzt wissen müssen
Muss ich jetzt schnell zur Tankstelle?
Nicht unbedingt. Es gilt weiterhin die 12-Uhr-Regel, der zufolge nur zu diesem Zeitpunkt eine Preiserhöhung täglich gestattet ist. Die niedrigsten Spritpreise sind daher regelmäßig am späten Vormittag gegen 11:30 Uhr zu erwarten. Allzu knapp sollte man nicht kalkulieren, da mit Andrang und Wartezeiten zu rechnen ist. Wer also erst kurz vor 12 an der Tankstelle ist, riskiert, erst nach dem – immer heftigen – Preissprung an die Reihe zu kommen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Preise zu vergleichen, zum Beispiel auf dem Preisportal clever-tanken.de (gehört wie AUTO BILD zu Axel Springer).