Für viele Petrolheads war es anfangs sicher ein No-Go: ein Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ohne Reihensechszylinder oder V8? Doch Mercedes ging direkt mit zwei kräftigen Motorisierungen an den Start, um zu beweisen, dass elektrisch nicht gleich schlecht und emotionslos bedeutet. Jetzt legen die Affalterbacher nach und präsentieren eine neue Einstiegsvariante: den GT 53.
Das Grundgerüst bleibt grundsätzlich gleich. Wie auch schon im GT 55 und GT 63 beherbergt das neue Einstiegsmodell eine 106-kWh-Batterie mit 800-Volt-Technologie und direkt gekühlten Rundzellen für eine verbesserte Dauerleistung. Doch im Gegensatz zu den stärkeren Versionen setzt AMG im neuen GT 53 nicht auf drei Axialflussmotoren, sondern auf zwei permanenterregte Synchronmotoren (PSM). Dabei sorgt vorrangig die Antriebseinheit auf der Hinterachse für den Vortrieb. Der E-Motor an der Vorderachse fungiert wie bei den leistungsstärkeren Brüdern als "Booster" und wird nur bei Bedarf zugeschaltet.