Der Führerschein ist für viele junge Menschen der erste große Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Und leider auch eine der ersten wirklich teuren Anschaffungen. Durchschnittlich rund 3300 Euro werden inzwischen fällig, in manchen Städten sogar deutlich mehr. Wenn man die Prüfung ein- oder zweimal versemmelt (kommt durchaus vor), können auch mehr als 5000 Euro zusammenkommen.
Umso wichtiger ist es, unnötige Kosten zu vermeiden. Gemeinsam mit den Experten der Deutschen Verkehrspädagogischen Institute (DVPI) hat AUTO BILD deshalb die wichtigsten Spartipps zusammengestellt. Sie zeigen, wie Fahrschüler typische Kostenfallen umgehen, Fahrstunden effizient nutzen und ihre Chancen erhöhen, Theorie- und Praxisprüfung direkt beim ersten Versuch zu bestehen. Denn eines steht fest: Günstiger wird der Führerschein nicht dadurch, dass man weniger lernt, sondern dadurch, dass man von Anfang an clever vorgeht.
Früh starten und konsequent dranbleiben
Je früher man mit dem Führerschein anfängt, desto leichter fällt das Lernen. Neue Abläufe, Verkehrsregeln und das Gefühl fürs Auto gehen jungen Fahrschülern oft schneller in Fleisch und Blut über. Wichtig ist aber auch, am Ball zu bleiben: Wer monatelang pausiert, muss sich vieles wieder neu erarbeiten. Ein Führerschein ist in diesem Punkt wie eine Netflix-Serie: Wer nach drei Monaten wieder einsteigt, hat keine Ahnung mehr, was vorher passiert ist.