Wer mit dem Auto nach Italien fährt, sollte in diesem Sommer besonders aufmerksam unterwegs sein. Denn auf vielen italienischen Autobahnen lauert nicht nur der klassische Blitzer am Straßenrand.
Mit dem sogenannten Tutor-System kontrollieren die Behörden inzwischen über Hunderte Kilometer hinweg die Durchschnittsgeschwindigkeit – und seit der neuesten Ausbaustufe sogar noch deutlich mehr.
Italien: Der Tutor misst nicht nur an einem Punkt
Der große Unterschied zu deutschen Blitzern: Das italienische Tutor-System funktioniert wie die Section Control. Kamerabrücken erfassen Fahrzeuge beim Einfahren in einen überwachten Abschnitt und später erneut am Ende der Strecke. Aus der gefahrenen Zeit errechnet das System anschließend die Durchschnittsgeschwindigkeit.