Möchten Sie unsere Android App installieren?

1. April 2026 13:00 Uhr

Bild: Claudius Maintz

Reifenwechsel – Wann alte Reifen gefährlich werden
Artikel von AUTO BILD zum Original-Artikel

Ganzjahresreifen haben einen klaren Vorteil: Man muss sich kaum um sie kümmern. Kein Wechsel, kein Termin, kein Schleppen. Doch genau das ist auch ihr größtes Risiko. Denn wer seine Reifen nie abnimmt, prüft sie oft auch nicht richtig. Bei Sommer- und Winterreifen ist das anders. Zweimal im Jahr hat man sie in der Hand, sie werden montiert oder demontiert, gewuchtet und liegen plötzlich vor einem. Genau dieser Moment ist die beste Gelegenheit, den Zustand kritisch zu prüfen und nicht nur flüchtig aufs Profil zu schauen. Denn Reifen altern. Oft unbemerkt.
Viele Autofahrer nutzen diesen Moment zu wenig. Ein kurzer Blick, vielleicht noch Fülldruck prüfen, das war es meistens schon. Dabei lässt sich beim Wechsel gut erkennen, ob ein Reifen noch sicher ist oder bereits an Grip verloren hat. Denn nicht nur die Abnutzung zählt, sondern auch das Alter des Materials.

Reifen altern auch ohne Fahren

Reifen verschleißen nicht nur durch Kilometer. Selbst wenn ein Auto kaum bewegt wird, arbeitet das Material weiter. Sauerstoff, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen greifen die Gummimischung an. Mit der Zeit verflüchtigen sich Bestandteile, die den Reifen flexibel halten.

Hier den gesamten Artikel lesen...